Online-Bibliothek. Vertraute Fremdheit

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Inhalt:

In fünfzehn Porträts erzählen Frauen und Männer, jung und alt, wie die Adoption ihr gesamtes Leben prägt. Sie berichten von einem Gefühl des Fremdseins, das ebenso zu ihrem Alltag gehört wie Selbstzweifel oder Identitätsprobleme. Für die meisten enden die Suche nach ihrer Herkunft und die erste Begegnung mit den leiblichen Eltern in einer großen Enttäuschung. Wie wird ein Mensch damit fertig, zu zwei Familien zu gehören und doch nirgends heimisch zu sein?Eric Breitinger spürt den Adoptionsgeschichten der Protagonisten nach, verbindet ihre und seine eigenen Erfahrungen mit den Erkenntnissen zahlreicher Experten und zeichnet so ein komplexes Bild dessen, was es heißt, adoptiert zu sein. Dieses Buch will damit auch den Betroffenen helfen, sich selbst besser zu verstehen, und Adoption als Chance zu begreifen.

Autor(en) Information:

Eric Breitinger: Jahrgang 1962, Studium der Geschichte und Ausbildung an der Journalistenschule MAZ in Luzern, Reportagen für die Weltwoche und die ZEIT, erhielt 1998 den Ersten Preis im Journalistenwettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung, arbeitet gegenwärtig beim Schweizer Konsumentenmagazin saldo und als freier Autor für die NZZ Folio, lebt mit seiner Familie in der Schweiz.